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Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[01.01.70 / 00:00] Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[22.08.20 / 18:52] Freitag Vormittag mein Termin, ich muß mal wieder beim Jobcenter antanzen - zur Identitätsprüfung für meinen neugestellten Antrag auf Hartz IV. (Déjà-vu?) Wartend vor dem Eingang an der Straße, flirte ich mit zwei afrikanischen Männern ... meine Telefonnummer gebe ich nicht raus, ich bin vorsichtig geworden. Aber darum geht es in diesem Blogeintrag nicht.
Zurück zu Hause, kurz nach Mittag baue ich im Garten mein Fotoset auf. Ich will neue Fotos von mir im Bikini machen, die Selfies, die ich sonst jetzt auf irgendeiner Urlaubsreise am Strand von irgendeinem exotischen Land machen würde. Nur dieses Mal mit Vorbereitung und sogar etwas Mascara in den Wimpern (total authentisch, als ob ich so Schwimmen gehen würde).
Laut Wetterbericht wird die Sonne die nächste Stunde verschwinden ... noch scheint sie, bevor es sich langsam zuzieht. Zur Ausleuchtung des überdachten Sitzplatzes unten im Garten hinter dem Haus, hänge ich zwei von den Aluminiumfolien-Sonnenblenden auf, die für die Windschutzscheiben in den Autos (obsolet geworden bei mir und meinem Roadster). Testaufnahmen ... stimmt die Richtung des reflektierten Sonnenlichts? Ich fotografiere gegen Süden, ein zu starker Kontrast könnte die Stimmung in dem Selbstportrait zerstören.
Ich ziehe mich um, den olivgrünen Bikini und mache die ersten Fotos mit dem Selbstauslöser auf meiner Kamera am Smartphone. Es ist schwülwarm ... so sehr das auch paßt, zu der in Szene gesetzten Bananenpflanze im Hintergrund, so lästig wird es in kürzester Zeit für mich. Die langen, blonden Haare kleben ständig an dem in Schweiß gebadeten, nackten Körper ... ich kann so nicht arbeiten (bzw. streßfrei posieren).
Die Haare werfe ich immer wieder über die Schulter nach vorne, versuche ein paar Tricks. Vor jedem Shot mit dem Handtuch abreiben, alles neu durchkämmen. Irgendwann verliere ich die Geduld und hole eine Haarspange aus meiner Wohnung.
Ich probiere etwas Neues aus und frisiere meine Haare: den Scheitel setze ich weit seitlich, die Haare auf der weniger voluminösen Seite kämme ich an der Schläfe nach hinten, ähnlich einem Undercut. Alle anderen Haare werfe ich auf die andere Seite und klemme sie mit der Haarspange seitlich über der Schulter fest, das Ohr ist verdeckt, der lockere Zopf hängt nach vorne über die Schulter. Eine Strähne am Vorderkopf lasse ich lose, mit der wie als Haarreif hoch gesteckten Sonnenbrille und der darüber hervorhängenden Strähne wirkt das ganze etwas "peppiger" ... ähnlich der modischen Frisuren der Cybergoths (nur eben nicht bunt).
Sporadisch kontrolliere ich einige der aufgenommenen Fotos während kurzer Pausen ... ist mein Bikini irgendwie eingelaufen oder kleiner geworden? Nur in der Breite und nicht in der Körbchengröße? (Schön wär's...) Mein Bauch fällt mir auf - aber den lasse ich jetzt einfach so, ich stehe zu meiner Figur und bezeichne mich von nun an als Curvy Model.
Nach einer Stunde Fotosession im Garten ist die Sonne weg und kommt auch nicht mehr durch, es fängt sogar ganz leicht an, zu tröpfeln ... bei unverändert schwülwarmen Temperaturen und nahezu tropischem Klima. Ich habe den frühen Freitag Nachmittag genug Fotos für eine weitere Serie auf der kleinen Speicherkarte und kann die Arbeit beenden. (Selfies machen ist anstrengend!) Alles wieder zusammenräumen, das Set abbauen. Vor mir liegen noch ein paar schlaflose (und hoffentlich kühle) Nächte, um die 70 Bilder am Computer zu sichten und nachzubearbeiten (und genau "das Eine" zu finden, gegenüber den 69 "für die Tonne").

Den tropischen Garten, den ich nur "parasitär" nutze...

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Kommentar:

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg
Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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