morgana81 - gothic transgender

Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[01.01.70 / 00:00] Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[07.09.17 / 23:59] Nuwara Eliya - Yale. Vormittag: Fahrt auf den Serpentinen abwärts, vom Hochland ins Tiefland, vorbei an einer Teeplantage mit Teepflückerinnen, einem sehr hohen Wasserfall und immer wieder Panoramablicke auf die "Highlands". Tiefstehende Wolken, Dunst zwischen den Bäumen und den Tälern und immer noch dieser ununterbrochene, leichte Regen. Erst gegen Mittag, als wir wieder das Tiefland erreichen, wird es wieder etwas wärmer und es hört auf zu regnen (das Wetter bleibt aber leicht dunstig).
Nachmittag: Weiterfahrt zur Jeepsafari im Yale Nationalpark, der erste Elefant begegnet uns schon auf dem Hinweg an der Straße. Vorsichtig vorbeifahren, wer in Sri Lanka Elefanten tötet oder lebensgefährlich verletzt, kommt für mindestens 20 Jahre ins Gefängnis ... finde ich gut, daß Elefanten hier so ein Menschenrecht haben.
Am Eingang des Nationalparks, Umstieg auf die Jeeps mit Anbau/Extra-Sitze für die Besucher auf der Ladefläche. Welche Tiere gibt es auf so einer Tour zu sehen? Warane, Wasserbüffel, Affen auf einem Felsen in einem ausgetrockneten Fluß (die "Affenkolonie"), Rehe/Hirsche, diverse Vögel - und Leoparden.
Nach einem kurzen Halt am Stausee, steigen wir wieder in die Jeeps - die Nachricht geht unter den Fahrern der Jeeps herum, jemand hat irgendwo einen Leopard entdeckt. Wahrscheinlich alle Jeeps des Nationalparks fahren jetzt in diesem Moment zu der einen Stelle im Park, um den Leopard zu suchen - es bildet sich ein riesiger Stau auf der unbefestigten Straße in der Nähe der vermuteten Raubkatze ... an jeder anderen Stelle des Parks ist es jetzt bestimmt richtig schön ruhig und die Tiere haben endlich ihre Ruhe vor den Touristen und den Jeeps. Nicht so der Leopard - dieser ist bestimmt schon längst an dem Gestank der Dieselabgase der vielen Jeeps erstickt oder hat sich zurückgezogen. Die Ranger oder Wildhüter (oder einfach "Guides") an Bord der Geländewagen bleiben optimistisch (der Motor wird endlich abgestellt) und suchen die Gegend ab ... irgendwo soll der Leopard sein, einige der Mitfahrer entdecken ihn. (So ein "psychisches" Ding, wenn man ganz fest daran glaubt? So wie der Yeti und der Bigfoot?) Ich sehe nichts außer hohes Gras, Büsche, Bäume, orangefarbene Termitenhügel. Es folgt noch ein verschwommenes, unscharfes, verzerrtes Foto beim Abfahren - vielleicht ist dieses Fabelwesen genau darauf zu sehen? Leider auch nicht, wie ich später beim Durchsehen der Fotos feststellen werde. Der Ersatz-Akku meiner Kamera hat auch den Geist aufgegeben - die drei schönen Elefanten am Straßenrand kann ich, auf der Weiterfahrt mit dem Minibus, auch nicht mehr aufnehmen.
Abend: Ankunft nach Sonnenuntergang im Hotel Jetwing Yala, nur das Meeresrauschen in der Dunkelheit läßt erahnen, daß wir nicht allzu weit vom Meer und einem Strand entfernt sind. Dieses besondere Rauschen setzt sich auch weiter fort in der Architektur der Hotelzimmer - das Bad gleicht einer riesigen Grotte, durchlüftet von der frischen Meeresbrise. Abendessen auf der Hotelterrasse, die kleine Reisegruppe sind vielleicht die einzigen Gäste des großen 5-Sterne-Hotels in der Nebensaison.

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Kommentar:

[05.12.22 / 17:34] Daniele1992: Hallo Morgana

Mail ist heute rausgegangen

LG Daniele

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg
Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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