morgana81 - gothic transgender

Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[01.01.70 / 00:00] Sternzeit irgendwas, Logbucheintragung des Captains:

[04.06.24 / 22:48] Er ist überglücklich, hatte nach seinen Angaben schon seit zwei Jahren keine Frau mehr. Ich ergebe mich dem Gefühl, begehrt zu werden. Er fährt mit seiner Hand unter meinen Kapuzenpullover, öffnet mit der anderen Hand meine Jeans, ich sehe sein Stück und bin bereit, meine Lippen und meine Zunge ihr Bestes machen zu können, was die Männer wahnsinnig macht. Ich gebe ihm eine Hilfe, wie mein BH zu öffnen ist, ein „Frontverschluss“, er taucht seine Hand tiefer in meine Unterhose und greift und beißt in meine Brüste, und zieht mich mehr und mehr aus. Ich schließe die Augen, ich bin so erregt. Wenig später geht mein Kopf zu ihm runter auf den Fahrersitz und er stöhnt. „Oh, ja!“
Eine Alarmanlage ertönt, das Auto ein paar Meter daneben. Immer wieder stehen vielleicht ein paar schemenhafte Gestalten an den nächsten Bäumen und Gebüschen. Ich bin vollkommen nackt, meine Klamotten sind in dem Auto verteilt, ab und zu geht das Licht an im Fahrzeuginneren. Er fühlt sich beobachtet und will lieber ein stilleres Örtchen aufsuchen. „Kannst du überhaupt noch fahren?“ Mir behagt das nicht. Hier auf dem Gelände bin ich nicht allein, hier zelten noch andere. Die Bar ist bestimmt immer noch in Betrieb. Mein Auto steht nur ein paar Meter neben uns, ich kann es sehen. Wenn er jetzt losfährt, was mache ich dann? Er startet den Motor und rollt zu der Ausfahrt in Richtung der Straße. „Hey, das ist jetzt nicht in Ordnung? Ich will aussteigen.“ Die Türen hat er vielleicht schon vorher verriegelt. Er fährt auf die Straße zum Ortsausgang und weiter in den Wald hinein. Das Auto wird immer schneller, ich schnalle mich an. „Halt mal Ausschau nach einer Einfahrt in den Wald.“ Bei einer bist du schon längst vorbeigefahren. Ich sehe mich schon als skelettierte Leiche, nackt, in drei Jahren von einem Suchtrupp wiederfinden. „Da ist eine.“ Er biegt ein in einen richtig dunklen Waldweg, mindestens anderthalb Kilometer von dem Festivalgelände entfernt.
Irgendwo mittendrin lässt er den Wagen ausrollen und stellt den Motor ab. Kurz zuvor, noch auf dem Gelände, habe ich ihm erzählt, dass ich da unten herum nicht sehr tief bin, er hat es ertasten können. „Du bist doch nicht operiert, oder?“ Zum Glück fragt er nicht gleich direkt nach, ob ich trans bin. „Nein.“ Ich bin so geboren, ich hatte schon immer so eine kurze Vagina, ich bleibe bei meiner Legende, ihm jetzt, mitten im verlassensten und dunkelsten Wald hier in seinem Auto die Wahrheit zu sagen, das kann ich nicht riskieren. Das Geheimnis nehme ich mit ins Grab, ich lebe „stealth“. Mein Körper gleicht dem einer echten, biologischen Frau, meine Sprache, mein Verhalten, mein ganzes Wesen ist zutiefst weiblich, ich bin eine Frau, war es schon immer gewesen. Die 30000-Euro-Operation da unten lässt aber auch keine geringsten Zweifel aufkommen, sie ist zu perfekt. Wäre da nicht die fehlende Tiefe …
Wir klettern über die Sitze rüber auf die Rücksitzbank, dieser Kombi ist wirklich geräumig. Ich greife seinen Schwanz, massiere ihn, nehme ihn mit meinen Lippen und meiner Zunge. Dieser ist unter den „Top Drei“, die ich bis jetzt gesehen habe, groß und breit. Er geht auch mit seiner Zunge an meine Klitoris, ich weiß, dass ich da jetzt viel mehr Gefühle habe, ein Orgasmus ist möglich, er mag meinen betörenden Muschi-Geruch, ich muss wahrscheinlich schon seit gefühlt einer Stunde feucht sein. „Hast du Kondome dabei?“ Instinktiv geht eines meiner Beine über seine Schulter, als er mich von vorne nimmt und in mich hinein stößt. „Es wäre besser, wenn du ein Kondom benutzt“, mein Blick zu ihm herauf. Die beiden letzten Männer, ich weiß nicht, ob ich mir bei denen nicht etwas eingefangen habe, es sind noch nicht die dreißig Tage vergangen, in denen das eventuell von alleine hätte ausheilen können. Er holt ein Kondom aus seiner Jackentasche, die über dem Fahrersitz hängt.
Beim Aufsetzen des Kondoms helfe ich ihm noch, wieder steif zu werden. Er stößt mehrmals zu, geht tief, ich mag die Position, in der ich einfach nur liege und ihn sehen und ertasten kann … ich könnte mich in ihn verlieben. Er dreht mich, wir gehen in die Stellung, in der er mich von hinten nimmt. Er greift dabei auch in meine kleinen Brüste. „Ohh!“ Ich stöhne laut auf, dieser Penis hat die Größe. Er trifft genau den Punkt, der mich zu einem Orgasmus führen könnte. Fast … so nah dran war ich schon lange nicht mehr. Nur ich allein mit mir selbst schaffe es momentan, mich zum Höhepunkt zu bekommen.
Er stöhnt laut auf, wird mit den Bewegungen etwas langsamer. Zieht ihn langsam wieder aus mir heraus. Ich sehe das Kondom, das er abgezogen hat. Er drückt auf den Schalter zum Herunterfahren der Fensterscheibe und wirft es hinaus in den Wald. Das ist Naturkautschuk, das zergeht bestimmt. „Dem Jäger wird das aber nicht freuen.“
Es ist hell geworden, wir liegen beide noch auf der Rücksitzbank und er geht mit seinen Fingern in meine Vulva. Er schläft ein. Ich beobachte ihn noch eine Weile. „Klau ich ihm jetzt sein ganzes Geld und hau ab?“ Ich habe ihm meine Nummer gegeben und ich müsste das ganze Stück durch den Wald und die Straße im Morgengrauen zurück wandern. Ich lege behutsam seine Hand beiseite und klettere über die Mittelkonsole wieder zurück auf den Beifahrersitz, sammle alle meine Sachen zusammen und ziehe mich wieder an. Außer meinen BH, den lasse ich „traditionell“ beim Danach in meine Handtasche verschwinden. Vögel zwitschern, der Wald verändert sich in ein sattes Grün.
Er wacht auf. Alle meine Bemühungen, im Morgengrauen zu verschwinden, haben noch nie funktioniert. Für ihn war ich eben noch nackt. „Was ist passiert?“ – „Du bist eingeschlafen.“ Mache ich es mir selbst? So weit war ich dann doch nicht. Er klettert auch rüber auf den Fahrersitz, aber ich lasse ihn jetzt nicht mehr an mich heran, ich bin jetzt bekleidet. Wenigstens mit der Hand lasse ich ihn noch kommen, die Sauerei muss er später selber sauber machen. Für meine Hand habe ich ein Taschentuch. Wir beobachten noch minutenlang den Waldweg vor uns. Kein Tier, kein Wild.
Er zieht sich wieder an. Seine Idee, dafür das Auto zu verlassen, ist fatal. Ein wilder Schwarm Mücken stürzt sich auf ihn. Er rettet sich wieder ins Auto, ich versuche die eingedrungenen Mücken platt zu machen. Lass uns zurückfahren auf das Festivalgelände.
Er parkt neben meinem Auto, nicht unbemerkt von den ersten Gästen, die schon längst wieder aufgestanden sind und vor ihren Campern die Stille des Morgens genießen. Es ist wahrscheinlich kurz vor sieben Uhr den Sonntag. Wir verabschieden uns, er steigt in sein Auto, ich in meins. Ob ich ihn wiedersehe? Er hat meine Nummer. Zu frisch sind immer noch die Erfahrungen von dem letzten Biker, den ich vor ein paar Jahren hier auf diesem Festival kennengelernt habe und der mich dann brutal abserviert hat, nachdem ich ihm gestehen musste, dass ich vielleicht nicht doch so eine „echte“ Frau bin, wie er das von mir dachte. Für Sex bin ich wunderschön, für „mehr“ dann aber nicht mehr. (Ende Teil 2/2)

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Kommentar:

[05.12.22 / 17:34] Daniele1992: Hallo Morgana

Mail ist heute rausgegangen

LG Daniele

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße
Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg
Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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