morgana81 - gothic transgender
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Reise in die Vergangenheit.

[20.09.26 / 16:48] ✎ Reise in die Vergangenheit. Nach dem Frühstück, ich ziehe mein neues Tagesdress an: die kurze, olivgrüne Hose in Tarnfarben und die weiße Tunika, die von Ibiza. Wird sie reichen, die Sonne abzuhalten? Ich ziehe sie wieder aus und creme meinen Oberkörper vorsichtshalber doch noch einmal komplett mit Sonnencreme ein. Einen Sonnenbrand habe ich schon – oben, der Haarscheitel. Es ist so windig draußen, ich wollte die letzten zwei Tage mein Strohhut nicht tragen. Heute, noch einmal auf dem Weg zurück zum Strand, kommt er oben auf den Kopf.

Zu Fuß die Straße wieder vom Hotel geradeaus, Minuten später erreiche ich den Hang runter zum Parkplatz und den Strand Playa del Inglés. Nur gehe ich diesmal nicht die Treppe runter, ich bleibe oben, ich will die Promenade entlanglaufen, bis zu dem Hotel von 2004, ich habe auf Fotos gesehen, es hat sich stark verändert. [Anmerkung: Hätte ich auf die Urlaubsfotos von damals geachtet, ich hätte erkennen können, dass unser altes Hotel direkt hinter mir ist, immer noch unverändert in bester Dünenlage, ab jetzt laufe ich in meinem Irrglauben in die vollkommen falsche Richtung … Aber an den Fahrstuhl kann ich mich tatsächlich noch erinnern.]

Das Hotel hatte mal beste Strandlage. Sie müssen die ganze untere Etage aufgegeben haben und den Pool mehrere Stockwerke angehoben haben. Unten sind jetzt viele neue Geschäfte, eine kleine Promenade, Café, Bars und Bistros. Den Fahrstuhl runter zum Strand, gibt es immer noch. Der Strand ist jetzt durch eine Straße mit Wendeschleife vom Gebäudekomplex abgetrennt. Vor zwei Jahrzehnten war das hier alles noch Sand. Ein Nachbarhotel, dass es vielleicht gegeben hat, scheint auch nicht mehr zu existieren. Eine Tasse Kaffee noch in dem neuen Café.

Schnell noch in dem Shop eine Flasche Wasser kaufen und dann wieder mit dem Fahrstuhl nach oben. Meine Idee, mit Kaffee und Kuchen den Nachmittag, verwerfe ich wieder und den Kaffee hatte ich gerade eben erst. Ich will noch vor achtzehn Uhr wieder zurück im Hotel sein und ein paar Schwimmzüge im Pool machen, bevor der um achtzehn Uhr schließt.

Zurück im Hotel, die Sonnencreme wasche ich erst im Zimmer in der Dusche ab, dann unten bei der Dusche am Pool. Eine Liege brauche ich nicht, trocken werde ich auf dem Badetuch auf dem Hocker gleich neben den von dem Rettungsschwimmer / Bademeister.

Nicht vom Beckenrand springen, nicht rennen. Ich habe meine Sonnenbrille aufgesetzt.

Wieder oben, mich ausgehfertig machen. Duschen, Kajal, die Tunika, Parfüm und Silberschmuck, das komplette, fünfteilige Ensemble.

Weiter um die Ecke zu dem Aussichtspunkt mit dem Sonnenuntergang. Was ich als Trommler gehalten habe, sind ein paar Jugendliche mit Chill-out-Musik über die Lautsprecherboxen und irgendwo nebenan, eine Hotelbar mit ebenso passender Musik. Ob es hier jemals Trommler für den Sonnenuntergang gegeben hat, ich bin mir nicht mehr so sicher.

Weiter zum Yumbo Centrum für ein Abendessen. Ich laufe die Runde, schaue mir alle Bars und Bistros an. Auf der zweiten Etage ist mir ein Bistro mit mexikanischer Spezialitätenkarte aufgefallen … vielleicht probiere ich das heute mal aus. Enchiladas mit Hähnchen in einer rauchigen Kakaosoße mit grünen Chilis – passt! Nachtisch, irgendetwas mit Karamell und Eis.

Danach, ich lasse mich treiben, weiß nicht so genau, wohin. Dort hinten ist auch eine kleine Drag-Show, unten die Bars laufe ich seit Tagen schon ab. Auf der zweiten Plattform entdecke ich eine kleine Bar mit deutschem Titel.

„Kann ich hier Deutsch sprechen?“

„Klar …“

Hier bleibe ich, die Bedienung bietet mir sogar einen alkoholfreien Mojito an, der war so nicht auf der Menükarte.

Weiter durch das Labyrinth des Shopping-Zentrums. Ich erklimme die Anhöhe der vierten Plattform, ein Sex-Shop, der nur aus Automaten besteht und vierundzwanzig Stunden geöffnet hat. Auch die Polizei weiß die Aussichtslage zu schätzen und macht hier oben eine Pause. Ich gehe das Karree nicht an ihnen vorbei, mit ihren Pistolen am Holster. Über den Umweg einmal rum, die schmale Treppe wieder nach unten.

Zurück zu der Drag-Bar vom ersten Abend? Da sind keine Sitzplätze mehr frei. Mich zieht es zu der Karaokebar gleich hinten um die Ecke, gleiche Plattform. Ich schleiche hier schon lange rum, mein Wunsch, Karaoke zu singen.

„Saturday evening Flamenco Show!“, die Tänzerinnen begeben sich schon in Position, ich stehe noch am Rand an einer Wand. Sie tanzen ihre ersten Stücke und ich bin fasziniert. Ein Tisch mit vier Stühlen ist noch frei.

„Can I sit next to you? How is your name, I'm Niki.“

„Andrea.“

„Nice to meet you Andrea.“

Sie ist auch erkennbar eine trans Frau, eine, die direkt auf Menschen zugeht. Die beiden anderen Sitzplätze füllt sie gleich noch mit zwei anderen Frauen.

„How are your names … ? Would you like to drink something?“

Ich hatte gerade erst eine Flasche Pepsi für mich bestellt, sie gibt eine Runde Prosecco aus.

„But only two fingers!“ Ich zeige mit meinen beiden Fingern, wie weit sie mein neues Glas allerhöchstens füllen darf.

Die Flamenco-Show geht weiter, drei oder vier Frauen, ein Mann. Die beiden älteren Frauen, sie sind so typisch, wie man sich eine echte Flamenco-Tänzerin vorstellt, das ist keine Laiengruppe, die müssen das schon jahrzehntelang professionell machen. Was wäre aus mir geworden, hätte man mein Tanztalent aus dem Kindergarten weiter ausgebaut?. Ich habe auch so ein schönes Strickjäckchen in schwarzer Spitze.

Viel Beifall, die Show geht zu Ende. Wohin jetzt, Karaoke, wohin geht ihr? Meine Begleitung mag die Gay-Bars nicht, da ist nichts zu holen. Sie ist überzeugt, wir beide brauchen die Nacht heute keine weiteren Getränke mehr zu zahlen. Die beiden anderen Frauen verabschieden sich von uns. Irgendwo muss es noch eine Diskothek geben.

Es ist Sonnabend und ich will wenigstens einmal die Nacht den Urlaub richtig ausgehen, bis früh morgens. Ich erfahre jetzt erst, dass es kurz vor halb zwei die Nacht ist.

„It's like in Germany, you stand in the line in front of a club, which opened at midnight and wait two hours.“

Sie stimmt mir zu, sie kennt die Clubs in Berlin, ich erfahre aus dem Gespräch, sie kommt aus der Slowakei.

An einem Club kommen wir vorbei, der kostet Eintritt, zwanzig Euro mache ich nicht mit, du gehst rein und gleich wieder raus, weil es innen drinnen scheiße ist. Weiter oben, die dritte oder vierte Plattform, da ist noch ein Club und der ist kostenlos. Viele schwule Männer, der Club ist voll.

Vereinzelt sind Frauen zu sehen, vereinzelt auch Trans und Drag. Wir fallen auf, wir tanzen, es ist wirklich eng in dem Club. Ihr geht es nicht so gut, sie merkt, sie ist betrunken. Ich bin die einzige (halbwegs) nüchterne Person hier drinnen und habe eine Vorsichtspflicht für sie. Getränke abdecken, auf Sachen aufpassen, weiter eng an eng tanzen, sie kommt mit jedem in Kontakt.

Lange bleiben wir nicht, sie sucht eine Toilette, ich auch. Die öffentlichen Klos sind zu, lass uns zurück zu der Karaokebar gehen, da haben wir vorhin schon einmal eine Toilette zusammen geteilt.

Zurück in der Bar, ich stelle mich in die Warteschlange vor der schmalen Tür. Wieder draußen sitzt sie schon wieder an einem Tisch und unterhält sich mit zwei älteren Männern. Ich erfahre, sie kommen aus Irland und sind Brüder.

„How is your name?“

„Andrea.“

„Nice to meet you Andrea. My name is Adrian and that is Billy.“

Noch mehr Prosecco und Bier für alle. Ich bleibe standhaft, ich hatte meine Alkoholration für dieses Jahr vielleicht schon.

„You like to sing Karaoke?“

„Yes …“

„Which music do you like?“

„80s, Wave, New Romantic.“

„Me too! Later I will sing Depeche Mode, you know this band?“

„Sure!“

Nicht allzu viel später, meine neue irische Bekanntschaft steht vor dem Karaokeprompter und versucht seine Interpretation von „Personal Jesus“, ich werde dazu gewunken und unterstütze ihn.

„Would you like to come to my hotel, we could listen to 80s music and have a good time.“ Wir haben vor der Karaokebar schon eng umschlungen getanzt, ich weiß, dass das möglich ist.

„I'm not sure, where is your hotel?“

„Faro, Maspalomas.“

Wenn ich da frühmorgens aus dem Hotel raus sein will, ich müsste den ganzen Strand bis hierher zurücklaufen. Mein Hotel ist hier gleich um die Ecke, aber da sind Besucher strengstens verboten.

„No problem, I pay a taxi for you.“

Niki, meine neue Freundin, verschwindet auch ständig mit dem anderen Iren, seinem Bruder, aus meinem Sichtfeld. Wenn wir das zusammen machen würden, würde ich mich sicherer fühlen. Ein paar Rosen werden für uns gekauft, die Stimmung kippt schnell, es gibt Stress mit dem Rosenverkäufer, der sich betrogen fühlt. Die Bar schließt so langsam, es gibt noch eine zweite Meinung eines anderen Gastes, die mir davon abrät, das ist zu weit entfernt. Die Bar schließt, wir ziehen weiter in die nächste Bar, die noch offen hat. Zwei irische Frauen sind sich sicher, dass die beiden echt gute Kerle sind.

„Come on, let us go. I understand if you're too careful.“

Ich habe ihm schon erzählt, wenn wir das machen, dir ist schon bewusst, ich bin „trans“?

„No problem, that's OK.“

Aber ich kann doch meine neue Freundin jetzt hier nicht einfach so zurücklassen? Wir tauschen unsere Nummern aus, sie und ich. Wenn einer von uns was passiert, wir können uns anrufen. Ich verschwinde mit ihm die Treppe nach oben zum Taxi-Stand.

Im Taxi, er drückt mir einen Fünfzig-Euro-Schein für die Fahrt zurück in die Hand.

Fünfzig Euro, das reicht mal gerade für eine Stunde. Aber so eine bin ich nicht. Ich stecke den Schein trotzdem schnell ein.

Mit dem Taxi durch die dunklen Straßen durch Playa del Inglés runter nach Maspalomas. Ich habe vorhin schon erfahren, es ist weit nach um fünf Uhr. Aber die Sonne geht hier erst sehr spät auf.

Sein Hotel liegt wirklich direkt am Leuchtturm, ein riesiger Hotelkomplex, ich kann den von meinem Hotel aus schon fern am Horizont sehen. Mein Hotel, das Bett für die Nacht für mich bleibt unberührt, das Frühstück bis 10:30 Uhr, ich habe es schon aufgegeben.

Sein Hotelzimmer ist nicht so groß wie meines, aber moderner eingerichtet. Ein Bett, ein Waschtisch, Dusche und Toilette separat.

„You want a shower?“

Ich bestehe darauf, dass wir uns beide vorher duschen. Er macht etwas Musik an, 60s Rock, ich wünschte, ich hätte mein Übernachtungskit mit Zahnbürste und Zahnpasta mit eingepackt … ausgerechnet heute nicht.

Wir legen uns auf das Bett, wir kommen schon nackt aus der Dusche. Er streichelt über meine Oberschenkel.

„I'm too slow?“

Bitte …

Wir küssen uns, er war so nett, sich vorher noch schnell zu rasieren.

Irgendwann kommt der Punkt, an dem ich es einfach nicht mehr aushalte und über ihn steige. Mit meinen beiden Armen stütze ich mich ab und sehe in sein Gesicht, meine langen, blonden Haare streifen an seinen Wangen vorbei.

„Are you OK?“ Ich muss mich absichern, bevor ich mich gehen lasse.

Mir fällt auf, er hat keine Erektion, aber das macht nichts, ich habe ja auch keine Vagina. Sein Penis ist nicht so groß, meine Ein-Zoll-Vagina ist jeden Morgen nach der Dusche auf Breite gedehnt, meine Klitoris ist voll funktionsfähig und orgasmusempfänglich. Wenn etwas am nächsten dem Vaginalsex nahe kommt, dann das, das wir jetzt machen. Ich reite auf ihm.

Die Momente danach, er hat die Vorhänge dicht zugezogen. Eng umschlungen, mit seinem Arm um mich, liegen wir in dem großen Doppelbett mit der riesigen Bettdecke. Er schläft schnell ein, ich brauche meine Zeit, ich muss zählen. Wenn ich die Nacht nicht schlafe, dann kann ich wenigstens etwas meditieren. So viele schlaflose Nächte, ich habe die Erfahrung. Ich schlafe niemals neben einem Mann ein, den ich gerade erst kennengelernt habe.

Den Morgen, die Sonne muss scheinen, ich sehe nur den Spalt am Vorhang vor der Balkontür. Das Hotel ist laut, wie kannst du hier nur schlafen? Leute lärmen auf dem Flur, Personen, Wägelchen werden geschoben, ein Mann klopft alle Zimmertüren ab und fragt, ob die Minibar aufgefüllt werden soll, die Frau mit der Zimmerreinigung möchte auch schon rein, das Do-not-disturb-Schild an der Türklinke wird ignoriert. Die müssen doch sehen, dass er hier in dem Bett mit einer unbekannten Blondine liegt. Er geht weiter an meinen Körper, ich halte seine Hand um mich herum fest. Ich spüre, dass er eine Erektion hat. Ich in meinem Hotelzimmer habe Kondome dabei, er hier nicht. Ich greife seinen Penis mit meiner Hand, ich zeige ihm, wie ich mich mit zwei Fingern unten befriedige, eine kleine Anleitung von mir, was er tut, ist intensiv, er kann meine Atmung beobachten.

Irgendwann, wenn es doch schon nach um zwölf Uhr ist, ich muss stellenweise den frühen Vormittag eingeschlafen sein, wir entscheiden uns, aufzustehen und nehmen eine Dusche. Ich sammele all meinen Kram in dem Zimmer ein und ziehe mich an. Wo kann man hier in Maspalomas noch so spät frühstücken? Er kennt die Gegend und die Strandpromenade und das Hotel, er und sein Bruder gleich in dem Zimmer nebenan, buchen das hier schon jahrelang. Aus dem Hotel raus, am Leuchtturm vorbei, das Einkaufszentrum, die Geschäfte, die Promenade, da gibt es einen Starbucks, Croissant und Pain au chocolat und einen Cappuccino für mich, er nimmt noch einen Americano … er lebt zur Zeit in Boston, USA.

Weiter den frühen Sonntagnachmittag durch die Läden streifen, bekannte Luxusmarken, ich habe von jedem ein Teil im Schrank. Ein Eis in der Waffel, Malaga oder Amaretto?

„Malaga“, ich muss das schnell essen, es schmilzt, „I think, we leave a mess here.“

Irgendwann kommt der Punkt, er muss mich in ein Taxi steigen lassen.

„Don't trust me, if I say, I will just need few minutes in my bathroom and then come back, that is not true.“

Endlich in meinem viel größeren Zimmer, die Frau von der Zimmerreinigung hat mein unberührtes Bett doch noch einmal neu gemacht, das Badezimmer ist auch wieder auf den neusten Stand.

Eigentlich wollte ich die Tage eine Exkursion zum Leuchtturm nach Maspalomas machen, der Besichtigungspunkt ist jetzt abgehakt. Der neue Tag, der Sonntag, beginnt erst mit dem Abend.

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Kommentar:

[05.12.22 / 17:34] Daniele1992: Hallo Morgana

Mail ist heute rausgegangen

LG Daniele

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße

Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße

Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg

Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,

vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.

Herzlich

Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.

Herzlich

Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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