Der letzte, komplette Tag meiner Reise nach Gran Canaria … was kann ich noch unternehmen?
[23.09.26 / 19:46] ✎ Der letzte, komplette Tag meiner Reise nach Gran Canaria … was kann ich noch unternehmen? Einen geführten Ausflug habe ich nicht gebucht, wüsste auch nicht, was ich mir hier ansehen könnte. Es gebe ein Ausflugsangebot, mit einer geführten Motorroller-Tour, aber ich habe bewusst meinen Motorradführerschein zu Hause gelassen. Ich könnte noch den botanischen Garten in Maspalomas besuchen, der wäre von meinem Hotel aus nur gleich um die Ecke … beim Frühstück fällt mir immer wieder der Leuchtturm auf, gleich neben seinem Hotel – ich wage noch einmal den Trip zu Fuß von Playa del Inglés bis hin nach Maspalomas, quer durch den Sand der Dünen, und danach wieder über den Strand zurück! Der Trip war eigentlich schon die Tage vorher geplant, aber da habe ich ja ein Taxi genutzt.
Nach dem Frühstück im Bad, den Körper komplett mit Sonnencreme einschmieren, üppig aufgetragen überall, die neu gekaufte Tube ist schon fast wieder alle. Ich trage den schwarzen Bandeau-Bikini unter meiner Strandtunika. In die Strandtasche packe ich wieder das Strandtuch und mein Regenbogenduschtuch. Überall an der Strandpromenade sind Wegkarten positioniert: „You are here“, und später in den Dünen viele Wegweiser mit Richtungspfeilen und Kilometerangaben. Der Weg müsste zu schaffen sein.
In meinen Flip-Flops und meinem Sonnenhut verlasse ich wieder den frühen Nachmittag das Hotel.
Im schnellen Schritt den Weg runter zum Aussichtspunkt für die Dünen, gleich neben dem großen Luxushotel, das mit der eigenen Promenade als Zugang. Der Himmel ist diesig, das könnte ein perfektes Wetter für den langen Marsch durch die Dünen sein. Ich habe meine Fotokamera mit eingepackt, wenn ich sie die Tage schon nicht genutzt habe, dann diesen einen letzten Tag. Ich fange an, die ersten Fotos der Dünenlandschaft zu machen … „Verdammte Scheiße, Kacke, Menschen!“, alles ist zertrampelt, keiner hält sich an die Absperrungen, überall Fußabdrücke – früher Nachmittag ist definitiv schon zu spät für unberührte Naturfotos! Wenigstens war ich ein paar Tage schon den späten Vormittag vorher da, mit meiner Handy-Kamera.
Je weiter ich in Richtung des Leuchtturms komme, je mehr bizarre Wüstenlandschaften bauen sich vor mir auf. Menschen werden seltener. Ein kurzes „Hello“ eines nicht ganz unattraktiven Mannes. Ich grüße zurück, ich weiß, dass das hier ein Cruising-Gebiet ist. Antworte ich erst einmal mit meiner tiefen Stimme, habe ich ihr Interesse … aber ich nicht. Ich gehe schnell weiter,
Ich stapfe durch den Sand, Schritt für Schritt, die Stelle, an der ich vor ein paar Tagen umgedreht bin, habe ich schon passiert. Ich bin ausgerüstet, mit Wasserflaschen und Sonnencreme. Dieses Mal schaffe ich es. Noch bizarrere Landschaften, noch mehr Fotos.
Der Leuchtturm von Maspalomas rückt näher, ich habe mich informiert, irgendwo hier soll es noch eine Lagune mit Palmen geben. Ein weiteres Luxushotel, sein Hotel, wurde daneben gebaut. Ich erreiche den Ausgang der Dünen und sehe vor mir den Strand und den Ozean, und viele Sonnenliegen und viele Menschen.
Die kleine Lagune liegt tatsächlich gleich daneben. Neben dem Hotel ist eine Promenade aufgebaut, von dort aus bieten sich schöne Fotomotive auf die gegenüberliegende Seite mit dem Brackwasser und den Dünen dahinter. Aber die beschriebene Oase mit den Palmen finde ich hier nicht. Vielleicht ist sie jetzt ein Teil der Hotelanlage.
Weiter in Richtung des Leuchtturms, hätte ich mein Telefon mitgenommen, ich hätte ihm ja schreiben können, dass ich wieder zurück bin … hat nur zwei Tage gedauert. Aber mein Telefon packe ich grundsätzlich nicht in meine Strandtasche. Nimm nichts mit, was nicht geklaut werden soll. Einen Zwanzig-Euro-Schein habe ich noch dabei, den tausche ich in der ersten Regenbogen-Strandbar gegen einen Kaffee und eine isotonische Apfelschorle – und Bruschetta. Den Leuchtturm kann ich wieder nur von der sonnenabgewandten Seite fotografieren. In der Mitte des Nachmittages, über den Strand meinen langen Tagesmarsch wieder zurück nach Playa del Inglés.
So ziemlich in der Mitte, noch bevor der Spitze mit den Meeresströmungen, liegt der LGBTQ-Strand. Große Regenbogenflaggen an zwei Strandbuden weisen schon darauf hin. Eigentlich ist das hier als der „Gay Beach“ ausgeschildert, nur ich nenne ihn „LGBTQ“, dieser Strand wird hauptsächlich von nackten und weniger nackten Männern besucht. Ich als Transe werde toleriert. Sie haben ein paar Liegen und ein paar Monobloc-Stühle im Sand. Ich nehme den letzten, einsamen Stuhl ganz hinten in der Reihe und den Sonnenschirm und breite mein Regenbogenduschtuch aus der Strandtasche darauf aus, ein reizvolles Fotomotiv.
Meine weiße Tunika ausziehen, etwas Schwimmen gehen, ich lege eine Pause ein und bleibe etwas. Zu tief ins Wasser traue ich mich nicht, die tückischen Strömungen beginnen hier schon.
Nur etwas Schwimmen. Danach den Strand trocken laufen.

Ich packe wieder alles zusammen, weiter den beginnend späten Nachmittag zu dem Strand in dem Nachbarort mit meinem Hotel. Selfies in den Dünen machen. Ein weiterer Mann, der mich anspricht, ob ich nicht mit ihm mitkommen möchte. Ich lehne ab.
An der Spitze wird es verlassener, hier ist fast kein Mensch mehr. In Richtung des Hundestrandes und des FKK-Strandes von gestern, wird es wieder voller, aber alle Sonnenschirme sind den späten Nachmittag schon wieder abgebaut. Ich spüre langsam die Entfernung, die ich den Tag heute abgelaufen bin. Über die Treppe den Hang wieder hoch zur Promenade, die letzten Fotos der Dünen im Schein der untergehenden Sonne machen, bevor der Akku der Fotokamera aufgibt. Das müssen Hundert bis Zweihundert Fotos gewesen sein. Link zur Fotogalerie (24 Bilder): Dünen von Maspalomas / September 2026
Eine Dusche nehmen, die ganze verschwitzte Sonnencreme herunterwaschen, mein Regenbogenduschtuch den Balkon ausbreiten. 2,5 km durch die Wüste, 2,5 km über den Strand, 10 m Schwimmen am LGBTQ-Beach – ich trainiere für Iron Girl.
Er hat mir tatsächlich eine Nachricht geschrieben, er möchte wissen, ob ich den Abend wieder ausgehe und Party mache. Ich gehe jeden Abend in dem Yumbo Centrum aus, Party machen, das ist ein „Party-Urlaub“! Aber dass ich ihn ein zweites Mal treffe? Ich habe schon akzeptiert, dass er wieder nur einer dieser Männer ist, die ich nur ein einziges Mal treffe und dann nie wieder sehe. Abendessen in dem italienischen Restaurant gleich neben dem Hotel. Drei Gänge, Focaccia, Pasta all'arrabbiata, Tiramisu. Meine Kreditkarte ist nicht mehr gedeckt und verweigert ihren Dienst. Gegen zweiundzwanzig Uhr den Abend weiter in das Yumbo Centrum, ausprobieren, wie viele Drinks ich mit der Karte noch zahlen kann, Cash habe ich noch ein paar Euro-Scheine dabei.
Ich streife durch das Zentrum: „You can find me between ‚Sparkles‘ and the Karaoke Bar“, schreibe ich ihm noch auf meinem Telefon. Er antwortet, sie kommen, er bringt wieder seinen älteren Bruder mit und seinen Neffen, sie wollen in seinen Geburtstag hineinfeiern. Er hat mir die Tage vorher schon verraten, wann sein Geburtstag ist und wie alt er wird … ich bin um einiges jünger.
Ich habe in der Drag-Bar noch einen Stehtisch abbekommen, einen Stuhl greife ich mir aus der aufgeschichteten Reihe gleich neben mir. Der Kellner kennt mich schon, es gibt nur einen alkoholfreien Cocktail auf der Karte. Ich verfolge die Show, ziehe immer wieder das Smartphone aus meiner kleinen Handtasche, eine Antwort erwartend. Sie sind da, sie kommen, sie müssten gleich hier sein. Dass sie in der Bar sind, die gleich hinter mir unten in der ersten Ebene ist, sehe ich von meinem „tiefergelegten“ Sitzplatz an der Mauer gar nicht. Er streift auch etwas umher und entdeckt mich. Eine Umarmung, ich vergrabe meine Nase in seinen Hals.
Wir schauen uns die Show weiter an, das Personal beginnt schon die Sitzplätze hinten abzubauen und alles mehr nach vorne zur Bühne hin zu verlegen. Sein Bruder und sein Neffe kommen jetzt auch mit dazu und wir verfolgen die Drag-Show bis zum Ende. Die Queens posieren für ein Abschlussfoto.
Wohin jetzt? Sein Bruder und sein Neffe, sie wollen noch zu der anderen Drag-Show, uns beide zieht es zu der Karaokebar gleich nebenan um die Ecke … ich hatte da noch etwas vor, er setzt mich auf die Liste für „Billy Idol – White Wedding“.
„You're next!“
Ich bin aufgeregt, schaffe ich das? Beim Mitsingen von Nena war ich noch ganz textsicher, jetzt bekomme ich das Mikro in die Hand gedrückt.
Der Prompter läuft, ist das Mikro überhaupt an?
Du musst nur direkt reinsingen! Es dauert eine Weile, bis ich mich hören kann, ich verpasse meine Einsätze, singe immer wieder die falschen Zeilen, in den unsicheren Teilen wechsele ich in den Sprechgesang, das einzige, das mir gelingt, sind die Refrains.
„That was my first time“, Sorry, schnell weg, die sehen mich hier nie wieder. Im Auto allein mitsingen ist doch etwas anderes, als vor diesem Teleprompter. Und überhaupt, mein professionelles Gesangsmikro zu Hause in meinem Recording-Studio funktioniert ganz anders. Weiter zu der anderen Drag-Bar, nicht ohne ein Foto zu machen, an der Men-Only-Cruising-Bar, von der Hinweistafel, dass hier Drag-Queens nicht willkommen sind.

Die andere Drag-Show, sie fängt erst weit nach Mitternacht an, ich habe schon längst mein Plan aufgegeben, frühestmöglich zurück im Hotel zu sein, um für den nächsten Abreisetag noch packen zu können. Er amüsiert sich: „You're so german!“
Ich justiere ständig meinen Plan: Noch vier Stunden Schlaf, dann mit dem Wecker um acht Uhr aufstehen, eine Stunde im Bad, eine Stunde Frühstück, eine Stunde packen, Check-out ist um elf! Es ist bereits weit nach um drei Uhr den Morgen und ich greife auf meine Erfahrung aus dem Thailand-Urlaub zurück, das war auch ein Party-Urlaub, zwei Stunden Schlaf müssen ausreichen.
„And me, am I part of your plan?“
Klar, du setzt dich gleich in ein Taxi und ich kann mich in aller Ruhe schlafen legen, er begleitet mich noch zurück in mein Hotel. Die Variante, dass wir ein Taxi zurück in sein Hotel nehmen, lehne ich ab, da bleibe ich standhaft, das passt nicht in meinen Plan mit alles packen, Frühstück und Hotel-Check-out in ein paar Stunden. Wir betreten die Hotel-Lobby und ich öffne ihm meine Tür in meine viel größere Junior-Suite. Mache es dir auf der Couch so weit bequem.
Ich wusele nervös durch meine Suite, versuche hier und da ein paar Ecken aufzuräumen, Kleidungsstücke liegen verstreut herum. Ich öffne ihm die Balkontür und er kann sich vergewissern, dass ich wirklich ständig sein Hotel dahinten am Leuchtturm sehe. Ich verschwinde ins Bad, mehrmals.
Wieder draußen, den schweren Vorhang vor die Balkontür. Letztes Mal habe ich die Nacht in deinem Hotelzimmer verbracht, dieses Mal bist du es, der den Morgen in einem anderen Hotel aufwacht. Wir ziehen uns aus. Er ist mit der Beleuchtungssituation in meinem Schlafzimmer nicht zufrieden. Häng doch einfach ein Teil meiner schwarzen Unterwäsche über das Nachttischlicht. Er beginnt über meinen Körper zu streicheln. Auf dem Nachttisch liegt ein Stapel Kondome bereit, die ich immer mit dabei habe … die übriggeblieben sind, von anderen Hotelbegegnungen. Wir werden sie nicht brauchen. Ich scherze noch: „TCM? Traditional chinese medicine? Rhinoceros, Tiger?“
Er braucht sein Puder, oder diese eine Creme, von der er noch gar nicht überhaupt weiß, ob sie ihm bei seinem „Problem“ hilft, aber die liegt zurück in seinem Hotel. Sein letztes Mal war Thanksgiving, meines Halloween, ich habe gewonnen. Er ist nach wie vor fasziniert davon, wie feucht ich da unten werden kann.
Wir machen das Licht aus, wir schlafen ein. Keine Ahnung, wie wenig Stunden da jetzt noch sind … drei, zwei? Das muss reichen. Mindestens eine bis zwei Tiefschlafphasen, bis mich mein Smartphone-Wecker aus meinem Ohropax unterstützten Schlaf weckt.
Ich lasse ihn noch etwas schlafen, nehme eine Dusche im Bad. Der Abreisetag, der Hotel-Check-out, der zweite Mittwoch nach sieben Nächten.
Er beobachtet mich dabei, wie ich meinen organisierten Plan verfolge: Im Bad bis neun Uhr, dann Frühstück unten am Buffet. Ich traue ihm, alleine in meinem Hotelzimmer zu bleiben. Nichts an meinem Silberschmuck fehlt, keine Drogen oder Bomben in meinem Gepäck deponiert – das war ein Punkt, Jahre zurück in Tel Aviv: „Did you leave your luggage unattended?“ Ich packe alle meine Sachen in meinen Koffer und bin schneller fertig, als gedacht. Uns bleibt noch eine ganze halbe Stunde auf der Couch.
Er möchte, dass ich ihn in Boston besuchen komme, das tut mir leid, in die USA kann ich momentan nicht einreisen, die akzeptieren meinen Reisepass mit meinem geänderten weiblichen Geschlecht nicht mehr. Er spielt über sein Smartphone noch Musik, die ich mag, The Cure.
Der Check-out um elf. Das Gepäck kann ich in einem verschlossenem Zimmer neben der Lobby lassen. Bustransfer vom Hotel aus zum Flughafen ist erst um 14:50 Uhr, wir hätten noch einen halben Nachmittag. Mit dem Taxi zu seinem Hotel? Zu gewagt. Noch ein Frühstück in einer Brunch-Bar, für mich mein zweites, für ihn sein erstes. Sie haben „Traditionelles Schakschuka“ auf der Menükarte … so feurig scharf, wie in Tel Aviv.
Wir streifen durch die Einkaufsebenen des Yumbo Centrum, ich sehe es zum ersten Mal im Tageslicht. Nichts, was mir gefällt, nichts in meiner Größe – und Geld habe ich auch keines mehr.
Letztendlich landen wir in einer weiteren Bar oder Café, es ist so hübsch dekoriert, in Weiß und Rosa und diese hübschen und niedlichen Puppenstühle. Ein letzter Drink zusammen, wir müssen uns verabschieden.
Er bringt mich wieder zurück zu meinem Hotel. Eine Umarmung, ein Kuss, später auf dem Flughafen werde ich ihn vermissen.
Und du hast schon wieder deine Regel gebrochen – gleich zweimal! Niemals, aber auch wirklich niemals, lass einen Mann neben dir einschlafen.
„Cabin crew, prepare for landing!“
Kommentar:
[05.12.22 / 17:34] Daniele1992: Hallo Morgana
Mail ist heute rausgegangen
LG Daniele
[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana
aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.
LG Daniele
[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,
Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.
Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.
Liebe Grüße
Daniele
[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,
Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.
Liebe Grüße
Daniele
[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,
eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.
[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana
Ich habe Dir eine Mail geschickt.
Lg
Daniele
[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend
das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele
[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele
[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea
[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea
[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.
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