Nummer Fünf der für mich ausgeplanten Party-Wochenenden in einer Reihe, hintereinanderweg … eines davon ist ja ausgefallen, aber seit drei Wochenenden bin ich auf Tour und nicht zu Hause.
[28.07.26 / 00:48] ✎ Nummer Fünf der für mich ausgeplanten Party-Wochenenden in einer Reihe, hintereinanderweg … eines davon ist ja ausgefallen, aber seit drei Wochenenden bin ich auf Tour und nicht zu Hause. Dieses Wochenende wieder in Leipzig, das kleine Ein-Abend-Festival in Plagwitz, in dem Ort, den ich so mag, das Haus, die Graffiti, die Plakate mit den Terminen der letzten Punk-Konzerte, die letzten Jahre … Jahrzehnte – seit mehr als zwanzig Jahren bin ich da, immer wieder.
Was ziehe ich an? Mein Plan, alle schwarzen Kleider mindestens einmal im Jahr anzuziehen und meine Tabelle auf dem Computer, das eine schwarze Kleid, das ich noch nicht anhatte: ich will das schwarze Fish-Tail-Kleid in Spitze wieder anziehen, das mit den langen Ärmeln, kombiniert mit den Pikes vom letzten Wochenende – könnte ja kalt werden die Nacht – und die obligatorische Punkerkutte, die mit den Buttons, Nieten und den einen Band-Aufnäher. Ich verfolge den Wetterbericht schon seit Tagen, ursprünglich war dieses Wochenende auch als Motorradwochenende geplant, ich hätte ein Hotel am Stadtrand von Leipzig genommen – jetzt regnet es wahrscheinlich den Sonntag. Ich nehme den Zug, hin und zurück, ohne übernachten, nur ein Abend, eine Nacht.
Was letztes Wochenende noch funktioniert hat mit dem Umstieg in dem Kaff bei Magdeburg, fällt dieses Wochenende komplett weg, die Verbindung über Dessau, ich muss den anderen Zug nehmen, den über Halle. Die Verbindung ist beschissen, ich stehe mit meinem Kleid und schon für die Nacht ausgehbereit, mit Parfüm, Make-up und kleinem Handtäschchen den frühen Nachmittag an dem Gleis in Magdeburg und zusätzlich zu der einen Stunde Umstiegszeit kommen noch fünfundzwanzig Minuten Verspätung und ich habe gerade dreißig Kilometer Strecke geschafft.
Der Zug wird voll, drei Waggons, zwei Etagen, Doppelstock. Nach und nach folgen die wartenden Passagiere dem Herdentrieb und stellen sich raus auf den hintersten Abstellgleis vom Magdeburger Hauptbahnhof mitten in die glühende Sonne. Ich behalte die Nerven, ich bleibe im Schatten des Bahnhofsdach stehen. Erst als der Zug angekündigt wird, laufe ich an der ganzen wartenden Menschenmasse vorbei, drängele mich nach ganz vorn und stehe als „Zweite“ vor der Tür des jetzt einfahrenden und haltenden Regionalexpress. So geht das. Der Zug fährt mit Verspätung los. Noch etwa dreieinhalb Stunden bis zum Einlass in dem Club in Plagwitz.
Draußen ist es ziemlich heiß geworden, das langärmelige Kleid in Spitze war wahrscheinlich doch nicht die optimale Wahl? Aber es sieht äußerst elegant aus, ich bin ein Edel-Punk, mitsamt der superteuren, italienischen Handtasche. Der Zug hat eine funktionierende Klimaanlage.
Kurz vor Halle, ich krame mein Smartphone raus, schalte es aus, breche es auf, entnehme den Akku und die nicht verschlüsselte SD-Karte, dort habe ich während der Fahrt letztes Wochenende mein ganzes Backup aufgespielt, das landet irgendwo anders in der Handtasche. Schwarz gekleidete Menschen mit Sonnenbrille, die in einem Handgriff Handys und Smartphones auseinandernehmen, sieht man nicht mehr so oft in der Öffentlichkeit, ich bin ein Fossil, frühe Zweitausender.
Umstieg in Halle, meinen Gleis finden, gelbe Fahrpläne durchsuchen, mein Papierticket habe ich aus dem Automaten.
Ich erreiche den Leipziger Hauptbahnhof mit einer unbekannten Verspätung, es war eine gute Idee von mir, den Zug eine Stunde früher zu nehmen, sonst hätte ich hier keine Zeit mehr zum Aufenthalt gehabt. Ich gehe runter in die östliche Halle mit den EC-Automaten der Bank, weiter an die Ticketautomaten der Deutschen Bahn, nach oben zum Informationsschalter / Fundbüro – irgendjemand hat seine Kreditkarte im Automaten stecken gelassen und ich bin so nett. Ich drehe dem Fundbüro meinen Rücken zu, ohne irgendwelche Personalien zu hinterlassen. Wieder unten bei Aldi löse ich den Sicherheitsalarm aus, springe durch eine dieser Türen, die eigentlich nur in die Gegenrichtung passierbar sein sollen, auf der Suche nach einem Pfandautomat, um meine einzige Wasserflasche für einen Fünfundzwanzig-Cent-Bon in ein Brötchen aus der Selbstbedienungstheke zu tauschen, ich bin so schnell, die wissen gar nicht, was passiert, stehe Minuten später ganz normal an der Kasse und bin dann wieder draußen.
Mein Brötchen esse ich auf der anderen Seite, in dem angrenzenden Park gegenüber dem Hauptbahnhof.
Ich suche die Straßenbahnlinie nach Plagwitz … die zwei Gleise sind immer noch gesperrt, die Baustelle verengt die Hauptverkehrsader im Leipziger Zentrum, Autos stauen sich, Straßenbahnen fahren wie Perlen an einer Schnur nacheinander an mir vorbei. Ich schaue auf die rätselhaften, ausgehängten Pläne … kann es sein, dass überhaupt keine Straßenbahn zu meiner Zielhaltestelle fährt? Ich müsste eine andere Linie nehmen, die von irgendwo anders abfährt, nur nicht hier, um dort irgendwo im Westen von Leipzig umzusteigen, zwischen zwei Haltestellen zu Fuß laufen muss, um dann einen „Schienenersatzverkehr“ nehmen zu müssen? Zu viel für mich, ich blicke auf den Taxistand direkt vor mir vor dem Hauptbahnhof.
„Gießerstraße / Karl-Heine-Straße – die Haltestelle dort“, der Taxifahrer hätte gerne eine Hausnummer gehabt. Er muss dem Navi folgen, die Karl-Heine-Straße findet er noch, die Kreuzung mit der Gießerstraße? Bevor wir überhaupt aus dem Umfeld des Hauptbahnhofes herauskommen, dauert es eine Ewigkeit und wir stehen im Stau. Es ist schon Abend geworden und in weniger als dreißig Minuten ist Einlass in dem Club.
„Ich glaube, hier sind wir richtig, hier fahre ich auch selbst mit dem Auto vorbei“, noch mehr Umleitungen, noch mehr Sperrungen, ich ahne, warum hier keine Straßenbahn mehr fährt, ich leite den Taxifahrer zu meinem Zielort und wir halten an der verwaisten Straßenbahnhaltestelle, die ich wiedererkenne.
„Ich bräuchte dann auch wieder ein Taxi, um vier Uhr morgens“, er gibt mir seine Nummer, ich tippe sie ab, er korrigiert sie noch einmal, ich reiche mein Telefon durch die zwei Sitze zu ihm nach vorne. Dass ich den frühen Sonntagmorgen ein Taxi zurück nehmen muss, habe ich eingeplant, wenn ich zurück auch die Verbindung über Halle fahren muss, muss ich die S-Bahn eine halbe Stunde früher nehmen, die um halb fünf und das hätte ich mit dem Nachtbus nicht geschafft. Beim Bezahlen fallen mir noch alle Münzen herunter und er ist froh, dass er mich als Zeitdiebin endlich los hat, das geht alles auf seine Arbeitszeit.
Ich laufe zu dem Club, den Einlass um zwanzig Uhr habe ich um fünfundzwanzig Minuten verpasst. Ich laufe zu dem einen Fußgängerweg zwischen den ganzen alten Fabrikgebäuden – und stehe wieder vor einem Absperrzaun.
„Kann ich da durch? Ist das gefährlich?“
„Wissen wir nicht, nimm doch den Umweg“, ich frage das eine Pärchen, das neben dem Absperrzaun gegenüber einer Bar sitzt.
Die Leute von dem linksalternativen Club haben einen hübschen Plan an den Absperrzaun geklebt, mit aufgemalten „You are here“ und einem Pfeil, wie ich von der anderen Seite zum Eingang komme. Wie ich später erfahren werde, ist der Weg gesperrt wegen dem Gerüst und den Dacharbeiten, sie müssen das Dach von dem linksalternativen Veranstaltungszentrum reparieren lassen und suchen dafür noch Spender oder Kreditgeber. Ich sehe auf der anderen Seite schon schwarzgekleidete Leute vor dem Einlass stehen.
Den Weg um das Gebäude herum, den Weg mit der Skateboard-Rampe, die zwei Wege mit den vielen Graffiti an den Mauern. Am Einlass gebe ich meine zehn Euro und mir fällt der eine Papierzettel auf, die Headliner-Band für den Abend hat abgesagt.
„Oh, schade“, eine Post-Punk Band aus den USA, die hätte ich gerne gesehen.
Eine Mate-Brause an der Bar holen, die noch leere Tanzfläche vor der Bühne abschreiten. In Richtung dem Raum für das spätere Merchandise und dem Treppenaufgang zu der zweiten Tanzfläche fällt mir ein weiterer Zettel an einer Mauersäule auf: Auch die Performance-Künstlerin hat leider abgesagt! Dafür war ich doch hier. Shibari, japanisches Bondage, es wäre meine dritte oder vierte Show gewesen, es ist zu faszinierend, den beiden dabei zuzusehen, wie sie mit einem Ruck, kunstvoll verknüpft, an Seilen nach oben gezogen wird. Für sie gibt es diesen Abend keinen Ersatz. Eine andere Band, die ich noch nicht kenne, ersetzt die Headliner-Band.
Draußen schaue ich mir noch die übergroßen Graffiti an, drinnen finde ich meinen Lieblingsstuhl vom letzten Mal und blätter in den Flyer und ausgelegten Broschüren, ich muss ihn nicht mehr heiraten, damit er in Deutschland bleiben kann, er hat schon längst seinen Pass.
Ich habe ihm keine weitere Nachricht mehr geschrieben.
Die Musik fängt an, die erste Band spielt auf der Bühne, ein Pärchen, Mann, Frau, Synthesizer und Gesang, tanzbar. Der Bereich vor der Bühne füllt sich. Scheinwerfer und Nebel.
Wieder draußen zwischen den Konzerten: „Piekse-Blume!“, jedes Mal, wenn ich die von Jahr zu Jahr immer mehr überwucherte Treppe wieder zurück zur Eingangstür laufen muss, stoße ich mit einem meiner Stiefel gegen diese dornige Gestrüpp-Pflanze, ich trage unter meinem Spitzenkleid und den Stiefeln dieselbe (frischgewaschene) Nylon-Strumpfhose vom letzten Wochenende. Ich habe mit dieser Pflanze so einige Erfahrungen gemacht.
Die zweite Band, sie kommen aus Halle, sie sind sehr jung und haben doch schon ein paar Jahre Erfahrung. Wieder ein Pärchen, Mann, Frau. Sie wechseln sich ab mit Gesang, Synthesizer und Gitarre. Ihr Sound ist düster, manches sperrig, den zweiten Teil des Auftritts ist er am Mikro und seine Art, sein klagender Gesang, seine schlaksige Gestalt – ich bin fasziniert, er erinnert mich an die frühen Anfänge des Post Punk – den ich selbst nur aus dem Fernsehen oder Schwarz-Weiß-Kino kenne, weil ich da noch nicht am Leben war. Mir ist diese Band schon vor einiger Zeit aufgefallen, sie haben sich weiterentwickelt, sind noch besser geworden, die muss ich mir merken.
Zwischen den Bands … „Piekse-Pflanze!“, ich pendele zwischen draußen und drinnen, Bar und den zwei Tanzflächen, eine Band kommt noch. Ich war oben auf der zweiten Tanzfläche, versunken in dem Ledersofa, ich habe ihre ersten Titel verpasst. Sie spielen eine Mischung aus Funk, Jazz, Rock, Gothic-Style? Ich kann sie nirgendwo einordnen, aber bleibe bis zu ihren letzten Titeln.
Nach Mitternacht, jetzt spielen keine Bands mehr, nur noch DJs. Oben elektronisches Zeug, unten die ganzen Goth-Rock und Deathrock Kracher, manchmal mehr in den Punk. Ich tanze nur unten. Ich habe meine Punkerkutte übergezogen.
Draußen neben der Skateboard-Rampe bauen ein paar Leute ihre Lautsprecherboxen auf. Sie bringen ein paar Instrumente mit, Bass-Gitarre, Harmonika, aus den Boxen läuft knarzende Reggae-Musik in Endlosschleife. Leute sammeln sich davor um zu tanzen und zu improvisieren. Ich bin ganz angetan … ich mag den Beat, er geht durch meinen Körper. Ich bin anders.
Drinnen spricht mich niemand an, ich spreche niemanden an, ich bin hier nur für die Musik. Nur das Awareness-Team in ihren lila Westen fragt mich manchmal, ob es mir gut geht. Ich sitze neben dem schon wieder verlassenen Merchandise, trinke meinen Becher Wasser, blätter wieder in den linksalternativen Broschüren vor mir auf dem Tisch, ein Mann setzt sich zu mir, er scheint betrunken.
Ich verstehe ihn nicht, ich lächele nur und schaue fragend. Er will mir etwas zu trinken anbieten?
„Nein, danke. Ich hole mir selber mein Becher Wasser“, ich decke den Pappbecher mit einer Hand ab, ich möchte mir nicht von fremden Männern ein offenes Getränk ausgeben lassen, sie irgendwo an die Bar verschwinden gehen sehen und dann mit einem Getränk für mich zurückkommend. Etwas anderes wäre es mit verschließbaren Flaschen, die Mate-Brause hat einen Schraubverschluss.
Irgendwann geht er wieder weg, noch bevor er zurückkommen kann, bin ich schon weg. Weiter tanzen, weiter einen letzten Becher Wasser holen, draußen die Leute vor der Reggae-Box besuchen, wieder drinnen, die Toiletten und die zweite Tanzfläche oben, ich bleibe bei der Musik unten und warte am Rande der Tanzfläche auf meine Songs. Es gibt tatsächlich einen Song bei dem ich ziemlich textsicher Karaoke hätte singen können. Dieser Song aus den Sechzigern wurde selber nur von vielen Deathrock- und Punk-Bands in den Achtzigern gecovert.
Ich schaue irgendwann auf mein Smartphone … noch wenige Minuten bis drei Uhr die Nacht. Er hat gesagt, ich sollte ihn eine halbe Stunde vorher anrufen, wenn ich sein Taxi brauche. Wirklich die letzten Songs tanzen, auf die Toilette verschwinden, wieder mit Lederkutte angezogen, draußen den Club verlassen.
„Da kommt sie“, ich tanze auf dem schmalen Bordstein zu der Reggae-Musik in Endlosschleife um das Gebäude neben den aufgebauten Lautsprecherboxen herum, um auf die Rückseite der alten Fabrik zu kommen und die andere Gasse wieder in Richtung der Haltestellen zu nehmen. Der eine Mann da dreht die Musik leiser, so viele sind da nicht mehr, die tanzen.
Zurück an der Haltestelle, ich rufe die Nummer an, die ich mir auf dem Smartphone notiert habe.
„Fünf Minuten“, ich stehe auf der anderen Fahrbahnseite, als noch viele Stunden zuvor. Er muss sein Taxi drehen, wenn er hier vom Hauptbahnhof kommend, vorbeifährt.
Wenig später, es kommt tatsächlich ein Taxi aus der Richtung und wendet direkt vor mir.
„Ist das das Taxi, das ich angerufen habe?“
„Ja, ja“, es ist nicht der Fahrer, der mich hergebracht hat, „Zurück zum Hauptbahnhof?“
Die beiden müssen sich abgesprochen haben, damit der zweite Fahrer mich auch erkennt, die Blondine in dem schwarzen Kleid und der Lederjacke, nicht zu verfehlen mitten in der Nacht.
Wieder zurück zum Hautbahnhof, es ist vier Uhr den Sonntagmorgen und ich habe noch genug Zeitpuffer, bis die S-Bahn unten in den Stadttunnelgleisen gegen halb fünf Uhr Richtung Halle abfährt. Viele wartende Menschen sitzen da unten. Als die S-Bahn einfährt, sitzen noch viel mehr Menschen innen drinnen.
Die Fahrt nach Halle Hauptbahnhof ist kurz, ich bin müde, aber ich habe keine Minute zum Einschlafen.
Halle Hauptbahnhof, fünf Uhr morgens, der Bäcker in der großen Halle hat schon offen, ein vorgezogenes Nuss-Nougat-Croissant für mich und als Wechselgeld mindestens ein Euro für den Automaten an der Toilettenhalteschranke. Mir fällt das sichernde Personal von der Bundespolizei auf, zwei mehr und dunkler Schutzkleidung mit Maschinenpistole und Kevlar-Helm … die stehen hier sonst nur bei einer akuten Terrorbedrohung. Ich kann in dem Moment noch nicht weiter denken und esse mein Frühstückscroissant.
Umstieg in den Regionalexpress Richtung Magdeburger Hauptbahnhof. Wieder der Doppelstockwagen ganz oben.
Die Sitze sind unbequem, da ist der andere Zug viel besser, ich kann hier nicht wirklich schlafen.
Ich bekomme nicht alle Haltestellen mit, ich muss doch immer wieder ein paar Mal kurz einnicken. Magdeburg erreichen wir gegen sieben und voller Sonne da draußen. Kein zweites Croissant für mich, nur eine Flasche Wasser vom Aldi in der Vorhalle.
Der Zug fährt pünktlich, ich muss nicht lange warten. Auf meinem Sitzplatz die letzten dreißig Kilometer krame ich wieder mein Make-up Entfernungstuch aus meiner Handtasche und wische mir den schwarzen Mascara und Kajal aus den Augen. Ein immer wiederkehrendes Ritual.
In der Wärme des Sonntagmorgens die paar Schritte zurück zum Wohnhaus. Ich will die Treppe hochschleichen, den Hund nicht aufwecken – meine Eltern sind schon wach. Sie öffnen die Wohnungstür, sie haben sich Sorgen gemacht, sie wussten nicht, ob ich nach Leipzig oder doch eher zum CSD nach Berlin gefahren bin … was soll ich denn da? Ihr wisst doch, dass ich diese großen Massenveranstaltungen meide und nur so zu kleineren und alternativeren Veranstaltungen fahre? Jetzt ergibt es einen Sinn. Die Polizisten auf den Bahnhöfen. Es ist das passiert, auf das alle schon gewartet haben. Irgendwann wird ein Verrückter kommen und mit dem Auto …
Ich will es nicht wissen, ich schalte das Smartphone nicht an, ich lese die Nachrichten nicht. Ich reiße alle Fenster auf, um die Wohnung zu lüften, verschwinde ins Bad, wieder zurück in meinem Schlafzimmer, Fenster und Gardinen zu, Schlafmaske vor die Augen und noch mindestens vier Stunden bis zwölf Uhr mittags schlafen. Ich bin so müde, dass es funktioniert. Kleine Wolken am sonst sonnigen Morgenhimmel, ich bin fest davon überzeugt, dass den Sonntag noch ein Gewitter kommt.
Kommentar:
[05.12.22 / 17:34] Daniele1992: Hallo Morgana
Mail ist heute rausgegangen
LG Daniele
[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana
aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.
LG Daniele
[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,
Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.
Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.
Liebe Grüße
Daniele
[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,
Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.
Liebe Grüße
Daniele
[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,
eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.
[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana
Ich habe Dir eine Mail geschickt.
Lg
Daniele
[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend
das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele
[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,
vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele
[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.
Herzlich
Drea
[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,
vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.
Herzlich
Drea
[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.
1