morgana81 - gothic transgender
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Die zweite Band spielt schon, es ist dunkel geworden, die Kulisse der Burgruine wird durch Strahler angeleuchtet.

[13.07.26 / 19:22] Die zweite Band spielt schon, es ist dunkel geworden, die Kulisse der Burgruine wird durch Strahler angeleuchtet. Ein Glühwürmchen schwirrt vor mir herum, so eines habe ich schon seit dreißig Jahren nicht mehr gesehen … vielleicht war es nur ein Insekt, das angeleuchtet wurde, aber so nah an dem kleinen Fluss mit der naturnahen Bepflanzung? Es könnte auch eines gewesen sein.

Die Band spielt auch Cover-Songs, sie sind in der Besetzung zu fünft oder zu sechst, der Drummer ganz hinten. Zwei Sängerinnen, eine für den Background- und eine für den Lead-Gesang, alle Mitglieder das ältere Alter (vielleicht die Background-Sängerin nicht), ihre Songs sollten das Publikum des Bikertreffen gefallen, Sechziger-, Siebziger-, Achtziger-Rock und ein paar moderne Sachen für die junge Ü40-Generation. Sie heben auch noch einmal hervor, wie unglaublich schön diese Kulisse ist, die Burgruine. Ich sehe hinter der Bühne einen Teil, sie sehen hinter dem Publikum den anderen angeleuchteten Teil, rechts von mir, links von ihnen, der mittlere Teil und der hohe Bergfried dahinter.

Nach den beiden Bands, Musik vom Band … wie lange bleibe ich, wann gehe ich ins Zelt? Meinen Poncho habe ich mir vor den beiden Bands schon aus meinem Zelt geholt, der Motorradhelm ist vom Rückspiegel in die Rolltasche neben meinem Zelt verschwunden, das schwarze und stark verschwitzte Spaghettiträgertop ist wieder frei geworden, ich habe es wieder untergezogen, nächstes Mal zwei Unterhemden mit einpacken … nicht nur die Ersatzunterhose.

Ich wechsele zwischen Bar und Toilette gegenüber, quer über den Burghof, an der Grillstelle vorbei. Wieder auf dem Weg nach vorne zur Bar, werde ich von einem Mann angesprochen, sie sind zu zweit und unterhalten sich, ich werde von ihm mit ins Gespräch miteinbezogen, weiß aber so gar nicht, über was die sich da unterhalten, ich stehe einfach nur so daneben, wieder mit großen Fragezeichen in den Augen.

Sein Gegenüber verabschiedet sich und er widmet sich jetzt komplett mir.

„Wollen wir noch einmal an die Bar gehen, etwas zu trinken bestellen? Ich muss mir noch ein paar Getränke-Bons kaufen.“

„Klar …“, warum nicht? Ich halte meinen Plastebecher Wasser noch und habe genug Getränkebons.

„Was fährst du denn so, bist mit Motorrad hier?“

„… und mit Zelt!“, ich deute auf die kleine Mauer, dahinter der Fluss und irgendwo da, nicht sichtbar, mein Motorrad und mein Zelt.

„Ich bin auch mit Motorrad hier“, es ist nicht erkennbar, die Biker, die nicht in Lederkluft sind, ziehen sich vorher am Zelt oder Motorrad um, „Aber ich habe noch ein anderes, ein Gespann, mit Seitenwagen, willst du mal mitfahren?“

Wir sitzen am Tisch auf einer der Bänke, er wischt mit den Fingern auf seinem Smartphone schnell hin und her und zeigt mir ein Bild: „Die kenne ich!“, ich ziehe mit meinen beiden Fingern spontan das Bild größer.

Es stellt sich heraus, er ist der Besitzer des russischen Ural-Gespanns, das vor zwei Wochen an der Kantine geparkt hat und meinen interessierten Augen nicht entgangen ist, ich zeige ihm auch ein Foto von meiner Maschine, aber das ist schon in Schwarz-Weiß, wegen dem Nachtfilter auf dem Smartphone.

„Und was machst du da so in der Kantine?“

„Ich arbeite da in der Nähe“, bis jetzt, mehr ins Detail gehe ich nicht, „So Software programmieren, für Mess- und Prüfstände, für Batterien und Brennstoffzellen“, so viele Firmen gibt es hier eigentlich nicht.

„Soll ich dir mal meine alte Firma zeigen? Ich habe hier in der Nähe mal gearbeitet.“

„Klar, warum nicht?“, ich weiß auch nicht, warum ich so einfach zusage und mit ihm von dem beleuchteten Burghof mit den vielen Menschen verschwinde, „Ist das weit?“

„Nein, ganz in der Nähe.“

Die Musik von dem Burghof wird immer leiser, ich versuche mir den Weg durch die Kleinstadt einzuprägen, damit ich im Bedarfsfall schnell wieder zurückfinde. Manche Straßen sind beleuchtet, die Gassen um die Kirche nicht.

So groß ist die Stadt nicht, wir erreichen ein Gebäude, das er vorgibt, dort einmal gearbeitet zu haben. Er mag die Ruhe, endlich kann er sich mit mir unterhalten. Meine trainierte Stimme ist sehr leise.

Wieder zurück, den dunklen Weg an dem Kirchturm, bedauerlicherweise ist diese Bank schon besetzt, er muss sich hier auskennen, wir amüsieren uns beide über diese Situation, er tut mir ganz sicher nichts, so in den einsamen und dunklen Straßen, ich habe schon ganz andere Situationen erlebt und erinnere mich an die eine Szene, in der ich nackt auf dem Beifahrersitz eines Fremden saß und er mit mir in den düstersten Waldweg gefahren ist, den er finden konnte.

Je gefährlicher die Situation wird, desto interessanter wird er für mich.

Wir gehen wieder zurück, die Musik vom Burghof wird lauter, den Kirchturm hatte ich den Nachmittag schon von weitem fotografiert, ich hätte mich orientieren können, der Flusslauf hätte mich sicher zu meinem Zelt gebracht. Er hebt eines der Absperrgitter hoch und wir betreten wieder das Treffengelände.

Mittlerweile sind es weniger geworden, die an der Bar aushalten, die Musik ist gleich laut. Ich hätte schon längst ins Zelt verschwinden wollen.

„Und du bist mit welchem Motorrad hier?“

Er deutet auf seine geparkte GS, ein Schlachtross an Reiseenduro, mit Gepäckkasten und überdimensionierter, selbstgeschweißter Gepäckbrücke: „Willst du mal Probe sitzen?“

Ich weiß nicht … „Ich habe sehr kurze Beine.“

„Ich halte das Motorrad fest“, es steht noch auf dem stabilen Hauptständer, den er gleich zurück klappen wird.

Vorher den Abend, hatte er mich schon überredet, auf diesem Spaßmobil, mit dem alle mal hier den Burghof herumrudern, eine Runde zu drehen, jetzt stehe ich vor der überdimensionierten BMW. Ich weiß, wie ich aufsteige, über den ausgeklappten Seitenständer und die Fußraste als Brücke, oder so, wie auf meinem Motorrad mit dem Gepäck: ich schiebe das eine Bein auf die Sitzbank und hopse mit dem anderen so weit, bis ich aufsitze … wahrscheinlich eine sehr angesagte Variante bei kurzbeinigen Endurofahrerinnen.

Er klappt den Seitenständer hoch.

„Ich will wieder runter“, ich habe Angst, meine beiden Beine hängen in der Luft, „Ich bin mal Enduro gefahren, aber da konnte ich noch mit den Fußzehen den Boden berühren!“ Ich überspiele die Angst und erzähle ihm von meiner Anekdote, wie ich einmal mit der hundertfünfundzwanziger Enduro von einem Acker aus auf den Feldweg fahren wollte und dachte, ich könnte diesen bestimmt dreißig Zentimeter hohen Absatz einfach so überfahren und gebe Gas, die Enduro schafft das schon und klettert da hoch: „… hat gar nicht wehgetan“, mit einer ausufernden Geste schwenke ich mit meiner Hand einen Bogen über das kleine Windschild und den Lenker. Er lässt mich wieder runter von der Enduro.

„Und? Kriege ich deine Nummer?“ Er zeltet hier nicht, er fährt wieder nach Hause. Aus einen seiner beiden Gepäckkoffer holt er seine Motorradsachen.

„Die gebe ich nie heraus.“

„Lass dich noch einmal umarmen zum Abschied“, er drückt mich, „Vielleicht sehen wir uns noch einmal wieder, an der Kantine?“

„Bestimmt“, sollte ich da noch arbeiten.

„Umarmen?“

„OK“, ich stehe da so da und warte, dass er endlich auf sein Motorrad steigt und abfährt.

„Noch eine Umarmung?“

Das wiederholt sich ganze fünf Mal … noch eine Umarmung mehr und ich hätte ihm meine Nummer gegeben, es dauert exakt eine Minute, bis so viel Oxytocin in meinem Körper aufgebaut ist – exakt sechs Umarmungen für je zehn Sekunden und die Männer können alles mit mir machen, dieser hier hätte es fast geschafft. Wäre er der eine Mann des Jahres geworden? Ich möchte mich dieses Jahr wieder öffnen, nicht mehr so, wie vor der Pandemie, als ich noch im Durchschnitt alle zwei oder drei Monate mit einem neuen geschlafen habe … aber vielleicht so einer pro Jahr? Ich glaube, ich bin bereit. Er hat keine Ahnung, was ich bin.

Zurück in mein Zelt, die kleine Kosmetiktasche holen. Noch einmal zu den Toiletten an der kleinen Mehrzweckhalle quer über die Brücke über den kleinen Fluss und den angrenzenden Burghof, vor den beleuchteten Spiegeln am Waschbecken meine Zähne putzen, die Sonnencreme habe ich mir den Abend schon herunter gewaschen. Wieder zurück zu der inzwischen nassen Wiese zu meinem Zelt.

Mit dem Smartphone leuchte ich das Innere aus. Meine Sachen muss ich draußen ausziehen und deponiere alles im inneren in dem geräumigen Kopfteil des winzigen Biwakzeltes. Ich schlüpfe in meinen Schlafsack, ziehe die Reißverschlüsse des Zeltes zu und dann den Reißverschluss meines blauen Daunenschlafsack. Die Schlafmaske habe ich mitgenommen, Ohropax in den Ohren, ein Allergiespray wegen dem Gras und der Wiese. Ich schalte mit einem letzten Blick auf mein Smartphone die Lampe aus. Zwei Uhr, noch ein paar Stunden Schlaf.

Ein dröhnender Motor – ist es schon sechs Uhr, schmeißen die alle schon wieder ihre Harleys an? Ich klappe die Schlafmaske hoch, meine Ohrstöpsel haben keine Wirkung gegen den Klang eines Anderthalb-Liter-Motors, ich rieche die Dämpfe der Abgase. Blick auf das Smartphone: „3:55“.

„Ey, das ist noch nicht mal sechs“, es muss andere Biker auch aus ihren Schlaf reißen.

Irgendjemand startet immer wieder für ein paar Sekunden sein Motorrad und piepst mit der Alarmanlage, aus Gründen die ich nicht kenne, mitten in der Nacht. Es muss der Typ da neben mir sein, mit seiner schweren Harley, so eine mit Windschild, Radio und allen Drum und Dran, bestimmt Alarmanlage gleich Serienausstattung. Den Morgen werde ich ihn sehen, gleich das Zelt neben mir. Ich schlafe weiter … und es funktioniert.

Bestimmt, wenn die alle ihre Zelte wieder abbauen, bestimmt, wenn drüben auf dem Burghof die Musik wieder angeht, dann werde ich den Sonntagmorgen wach. Es wird warm in dem Zelt, die aufgehende Sonne heizt es auf der Wiese auf. Ich klappe meine Schlafmaske hoch und greife mein Smartphone: schon acht Uhr. Auf dem Bon mit dem Frühstück steht, die fangen schon um sieben Uhr damit an. Ich ziehe die Ohrstöpsel raus, die Schaumstoffteile, und öffne den seitlichen Eingang von meinem Zelt mit Blick auf die Bank und dem Ufer darunter … ja, dafür habe ich genau hier gezeltet.

Ich krabbele aus dem Ausstieg auf die nicht mehr ganz so nasse Wiese, ich sollte das Zelt noch etwas in der Sonne stehen lassen. Es war kalt die Nacht und ich dachte schon, mein leicht gefütterter Daunenschlafsack hält das nicht aus, aber es ging dann doch.

Ich ziehe mich wieder an, meine Jeans, mein T-Shirt, die Pantoletten-Flip-Flops. Zuerst zu den Toiletten, mich frisch machen, die kleine Packung Duschbad habe ich dabei, die Waschbecken vor den Spiegeln reichen für den Oberkörper. Das erste „Morgen“ für die eine, die da schon aus dem Bad kommt.

Weiter zum Frühstück an der überdachten Bar mit den Holzbänken und Holztischen. Alles verzögert sich, sie sind noch nicht so weit. Der Kaffee steht schon und wird rege genutzt. Ich pumpe mir noch einen halben Becher „Restkaffee“ in mein Pappbecher und verziehe mich auf meine Bank an mein Zelt, um dort in Ruhe zu warten, bis das Frühstück bereit ist.

Wenig später, wieder zurück, das Frühstücksbuffet: anderthalb Meter Wurstaufschnitt und drei Marmeladengläser und ein Glas Nuss-Nougat-Creme. Für mich drei Brötchen, ein weiterer Kaffee und ich bekomme in den Gesprächen mit, dass es noch Frühstücksei geben wird. Rührei mit Speck … das esse ich jetzt. Einmal im Jahr ist Schwein darunter.

Der Zeltabbau, was den Tag vorher noch eine Ewigkeit gedauert hat, fällt jetzt innerhalb kürzester Zeit.

Einem der Biker fällt das auch auf: „Na, der Abbau ging ja viel schneller als gestern?“

„Ja …“

„Und mit viel weniger fluchen?“

Die kennen mich hier schon …

Als nur noch der letzte Rest auf mein Zelt hinweist, bauen die anderen neben mir auch ab. Die Sonne scheint und es ist heiß, ich habe mich wieder umgezogen in Baumwollslip und Spaghettiträgerunterhemd. Die Männer neben mir fühlen sich dadurch animiert und bauen ihre Zelte auch ab in Unterhosen. Es ist einfach warm und wir sind da nicht so, echte Biker eben.

Mein Gepäck lege ich in den Schatten meines Motorrads, alles wieder nacheinander in den beiden Gepäckrollen verstaut. Meine Lederkombi liegt bewusst auch im Schatten.

„Gehört der dir?“ Ich hätte fast einen Zelthering vergessen. Ich hatte sechs gezählt, es hätten sieben sein sollen und ich dachte, den ersten habe ich schon mit eingepackt. Der kommt jetzt in die Reißverschlusstasche meiner kleinen Sporttasche. Mit allen Gummibändern und -leinen verzurre ich das Gepäck wieder so, wie gestern in der Garage. Mit meiner Lederkombi verziehe ich mich in den Schatten eines großen Baumes gegenüber auf der Wiese … hier stand gestern noch ein Wohnmobil, das von dem einen, den ich kenne. Ich weiß, dass ich bei der Sommerhitze meine enge Lederkombi einzig allein nur im kühlen Schatten anziehen kann … die Lederhose vielleicht auch nur, weil ich sie den Tag vor dem Bikertreffen geschmeidig eingefettet habe, so wie das die Motorradfahrer früher gemacht haben. Es existieren alte Familienfotos von teilgenommenen Motorradrennen …

Ich warte noch etwas im Schatten des Baumes, bis die Biker neben mir ihre Zelte abgebaut haben und ihre Motorräder wegfahren, damit ist der Weg für mich frei und ich kann aufsitzen, den Helm überziehen und den Motor starten. Wenn es vor dem Starten zu körperlich anstrengend war, Reifen aufpumpen, Klamotten anziehen, Zelt abbauen, werde ich zitterig und das ist doof beim Motorradfahren. Die anderen Biker wissen das vielleicht auch und warten noch etwas unter den Bäumen auf der kleinen Straße neben der Wiese, bevor sie dann alle über die eine, dafür gar nicht vorgesehene Brücke fahren. Ich mit einem Abstand von einer Minute hinterher. Das Kopfsteinpflaster zur Straße hin, ganz vorsichtig.

Ich muss noch tanken fahren, auf meinem Smartphone habe ich im Schatten des Baumes schon die nächste Tankstelle lokalisiert, sie ist gar nicht so weit weg. Volltanken für das Motorrad, eine Flasche Wasser für mich.

„Bikertreffen schon wieder zu Ende?“, ich bin bestimmt nicht die Erste, die hier tankt. Ich habe Kennzeichen gesehen, bis nach Österreich.

Die Landstraße zurück in mein Kaff. Ich fahre nicht dieselbe Route, ein anderer Weg ginge auch, das war nicht mein Plan, aber ich bin kurz vorher den Kreisverkehr gedankenlos einfach nur geradeaus gefahren, den Wegweisern folgend.

Die Strecke ist schön, und ruhig, kein Verkehr, ich ganz alleine den Sonntagvormittag. Mein Tempo, meine achtzig oder neunzig auf meinem Tacho … noch etwas mehr und ich mache mir Sorgen um mein Gepäck hinten drauf. In den Rückspiegeln sehe ich nur die schwarzen Ecken der Rolltasche.

Ich düse so durch die Landschaft … nicht vergessen, zwar die ganzen Eindrücke verarbeiten – aber konzentriere dich! Ankommen ist wichtig.

Ich erreiche mein Zuhause gegen Mittag, fahre auf die Einfahrt vor dem Tor. Jetzt mache ich ein Foto von meinem Reisemotorrad mit dem Gepäck. Es hat gehalten, nichts ist heruntergefallen oder verrutscht, meine Idee, das Gepäck auf zwei Taschen aufzuteilen und die Gepäckgummis sinnvoll anzuwenden und nicht alles irgendwie herumzuwickeln, hat funktioniert. Ich hätte wieder Angebote annehmen können … nach Thüringen und dann weiter bis in die Alpen, aber das nächste Wochenende habe ich schon etwas anderes vor.

Gepäck abnehmen, rein tragen und endlich eine Dusche nehmen. Später nach dem Mittagessen rangiere ich mein Motorrad wieder in die Garage, hänge meinen Schlafsack zum Lüften aus und rolle meine Zeltausrüstung zum Trocknen auf dem Dachboden aus … bis zum nächsten Treffen, oder einer viel längeren Motorradtour.

Nachtrag: Das mit der einen Frau, die mich angesprochen hat, geht mir nicht aus dem Kopf, kann ich mich wirklich an nichts mehr erinnern? Ich erinnere mich an das Bikertreffen, aber nicht an sie? Sie ist nicht irgendjemand, sie hat mit mir gesprochen, ich habe mit ihr gesprochen – wenn das ganze wirklich passiert ist, dann müsste sie in meinen Tagebuchaufzeichnungen vorkommen? Ich schaue nach … Ende Juni 2025, das Treffen ist immer so um die Sonnenwende … und da ist sie! Die Tage nachdem ich das vor einem Jahr aufgeschrieben habe, konnte ich mich noch an sie erinnern.

In dem Moment, in denen ich die Zeilen jetzt lese, kommt ein Bild hervor: wie sie auf der Festwiese im Eingangsbereich auf mich zukommt und ich gerade vom Zeltplatz und meinem Zelt und mein Motorrad komme und sie fragt mich, ob ich wirklich nicht schon immer eine Frau war. Sie existiert, sie war wirklich da, sie sah da etwas anders aus, andere Frisur andere Haarfarbe. Wenn ich ihr im nächsten Jahr wieder begegne und ich kann mich an nichts erinnern, ich muss das anders nehmen: Schön, dich wieder (erneut) kennenzulernen. (Ende Teil 2/2)

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Kommentar:

[05.12.22 / 17:34] Daniele1992: Hallo Morgana

Mail ist heute rausgegangen

LG Daniele

[13.11.22 / 09:33] Daniele1992: Hallo Morgana

aktuell keine schöne Situation. Ich schreibe Dir noch eine Mail dazu.

LG Daniele

Morgana LaGoth: Einige Kommentare müssen auch nicht allzu öffentlich sein …

[13.05.22 / 09:15] Daniele1992: Hallo Morgana,

Tolle Reisebericht von Deiner neusten Reise nach Paris. Macht grosse Lust auch wieder dort hinzufahren um sich von der Stadt inspirieren zu lassen.

Tolle Neuigkeiten.NeuerJob. Klasse! Freue mich für Dich.

Liebe Grüße

Daniele

Morgana LaGoth: Danke. Endlich wieder verreisen … lange darauf gewartet. Lebendig bleiben, solange es noch geht.

[24.12.21 / 20:55] Daniele1992: Hallo Morgana,

Ich denke an Dich und wünsche Dir frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2022.

Liebe Grüße

Daniele

Morgana LaGoth: Vielen Dank, ich wünsche dir ebenfalls ein schönes, neues Jahr.

[25.09.21 / 14:59] Daniele1992: Hallo,

eine Chance etwas Neues zu machen. Neue Perspektiven. Urlaubsträume, die bald real werden können. Nicht so schlecht. Freue mich für Dich. LG Daniele.

Morgana LaGoth: Danke dir.

[11.11.20 / 09:12] Daniele1992: Hallo Morgana

Ich habe Dir eine Mail geschickt.

Lg

Daniele

Morgana LaGoth: Hey ... vom Lenkrad aus mit der Hand winken, von einem MX-5 zum anderen. *freu*

[30.07.20 / 22:03] Daniele1992: Guten Abend

das habe ich sehr gerne gemacht. Zum Einen interessiert mich das Thema und zum Anderen hast Du wirklich sehr lebendig und spannend geschrieben. Da wollte ich Alles lesen und wollte Dir schreiben, das mir Dein Blog besonders gut gefallen hat (Die eigentliche Arbeit hattest Du ja mit dem Verfassen des Blogs). Wenn Du magst können wir den Kontakt gerne per Mail halten. Viele Grüße Daniele

Morgana LaGoth: Mail-Adresse steht oben bei "kontakt" - bei weiteren Fragen, gerne.

[30.07.20 / 12:44] Daniele1992: Guten Morgen,

vielen Dank für Deinen tollen Blog. Ich habe ihn in den letzten Wochen komplett gelesen. Meistens konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Fast wie bei einem sehr spannenden Roman. Ich habe dabei Deine genauen Beobachtungen und Beschreibungen sehr genossen. Deine vielen Ausflüge in die Clubs und zu den Festivals oder Deine Streifzüge d durch die Geschäfte beschreibst Du immer aus Deiner Sicht sehr anschaulich und spannend. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, das alleine zu erleben, häufig auch mit einer gewissen Distanz. Ich kenne ich von mir sehr gut. Highlights sind Deine Reiseberichte. Deine Erlebnisse an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Vielen Dank dafür. Vielen Dank auch das Du Deinen Weg zu Deinem waren Geschlecht mit uns Lesern teilst. Deinen Weg Deine Gefühle Deine zeitweisen Zweifel. Das ist sehr wertvoll auch für uns Andere, denn es ist authentisch und sehr selten. Du bist einem dadurch sehr vertraut geworden. Für mich ist eine gefühlte grosse Nähe dadurch entstanden. Umso mehr schmerzt es mich von Deinen Rückschlägen zu lesen. Von Deinem Kampf zu Deinem wahren Ich. Von Deinem Kampf umd Liebe, Zährlichkeit und Akzepzanz und Anerkenung. Von Deiem mitunter verzweifeltem Kampf nach Liebe und Anerkennung durch Deinen Exfreund. Leider vergeblich. Dein Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Deine aktuell missliche Lage. Ich glaube dass Du nicht gescheitert bist. Du hast viel Mumm und Hardnäckigkeit bewiesen Deinen Gang zu Dir selbst zu gehen. Du hast auch einen guten Beruf der immer noch sehr gefragt ist. Vielleicht kann ja nach dieser Auszeit und etwas Abstand ein Neuanfang in einer anderen Firma, wo Du keine Vergangenheit als Mann hattest gelingen. Ich wünsche das Dir ein Neuanfang gelingt und drücke Dir ganz fest die Daumen. Daniele

Morgana LaGoth: Da liest sich tatsächlich jemand alles durch? Das ist mittlerweile schon ein kompletter Roman mit mehreren hundert Seiten! Danke dir, für deinen Kommentar (und die aufgebrachte Zeit).

[05.10.19 / 17:11] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

bin 5 T post all-in-one-FzF-OP. Deine guten Wünsche haben geholfen. Der Koch ist immernoch noch super. Alle hier sind herzlich und nehmen sich Zeit.

Herzlich

Drea

Morgana LaGoth: Dann wünsch ich dir jetzt noch viel mehr Glück bei deiner Genesung!

[14.06.19 / 12:57] Drea Doria: Meine liebe Morgana,

vielen Dank für Deine offenen und kritischen Erlebnisberichte. Ich bin in 3 Monaten in Sanssouci zur FzF-OP. Ich denke auch, was kann schon schief gehen, status quo geht nicht und irgendwas besseres wird wohl resultieren. Wenn es Dich interessiert, halte ich Dich informiert. Drücke mir die Daumen.

Herzlich

Drea

Morgana LaGoth: Ich wünsche dir für deine Operation viel Glück. (Sollte der Koch nicht gewechselt haben, das Essen da in der Klinik ist richtig gut!)

[14.11.17 / 20:13] Morgana LaGoth: Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion: Die Seitenbetreiberin behält sich das Recht vor, jeden Kommentar, dessen Inhalt rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, ausländerfeindlich oder sonstwie gegen eine Minderheit beleidigend und diskriminierend ist, zu zensieren, zu kürzen, zu löschen oder gar nicht erst freizuschalten. Werbung und Spam (sofern die Seitenbetreiberin dafür nicht empfänglich ist) wird nicht toleriert. Personenbezogene Daten (Anschrift, Telefonnummer) werden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

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